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Von der Bedeutung des Banalen - warum sich Oberflächlichkeit so gut verkauft

Kennt Ihr dieses Gefühl? Ihr sitzt vor dem Fernseher, zappt durch die Kanäle, und ganz gleich was Ihr dort seht, alles ist irgendwie eindimensional, eintönig, oberflächlich. Tausendfach gesendete Massenware ohne den geringsten Tiefgang, ohne einen Hauch von Charme oder Esprit. Da baggert, schmalzt und fummelt sich der »Bachelor« wie ein aus der Zeit gefallener, großkotziger Pascha durch einen Möchtegern-Harem, als habe es die letzten zweihundert Jahre Feminismus und Gleichberechtigungsbewegung nie gegeben; als sei #metoo keine Anklage, sondern eine lüsterne Bitte des weiblichen Geschlechts. Oder diese nervtötenden Castingshows, die seit Ewigkeiten über die Bildschirme der Nation flimmern. Kochen, Backen, Singen, Tanzen, Eislaufen, Basteln, Nähen oder in engen Klamotten über Laufstege stöckeln: Für nichts scheinen sich die Kandidat*Innen zu schade zu sein, und überall werden dieselben schwülstigen Bewertungen abgegeben: »Du musst mit mehr Gefühl an die Sache rangehen.«, »Heute hat mir das gewisse Etwas gefehlt.«, »Häng' dich mehr rein, ich will 100 Prozent von dir sehen.«

 

Wie sieht es in der Musikbranche aus? Die Meisterin des klebrig süßen Durchschnittsgedudels, also Lady Gaga, hat sich etwas rar gemacht in letzter Zeit, aber es gibt immer noch genügend Substitute, die ihre Tradition fortführen und die Radiosender mit ihrem fluffigen Einheitspop fluten. Viele Lieder hören sich im direkten Vergleich vollkommen gleich an. Nur nicht zu viel wagen, scheint das Motto zu lauten, nur nichts Experimentelles versuchen. Gott schenke seltenen Universalgenies wie David Bowie und Freddie Mercury ihren wohlverdienten Frieden.

 

Okay, versuchen wir es mit Literatur, der hohen Kunst des Schreibens, im Lande von Goethe und Gutenberg. Hier müsste es doch anders sein, oder? Hier müsste die Qualität dominieren, den Maßstab setzen, die Richtung weisen. Oder? Leider nein! Denn auf dem Literaturmarkt sieht es ganz ähnlich aus wie bei Film, Fernsehen und Musik: Die Massenware dominiert. In den Köpfen vieler Menschen hat sich zwar die Überzeugung etabliert, dass professionell verlegte Bücher qualitativ und literarisch besonders herausragende Kunstwerke sind, aber das stimmt nicht. Und das meine ich nicht aus einem subjektiven Gefühl heraus, sondern als objektiv messbare Tatsache.

 

Auch auf die Gefahr hin, es mir mit den Fitzek-Fans dieser Welt zu verscherzen, möchte ich diese Behauptung am Beispiel einiger seiner Romane verdeutlichen. Das ist keineswegs despektierlich oder gehässig gemeint, bitte nicht falsch verstehen, aber dazu sage ich gleich mehr.

 

Nummer eins: »Das Geschenk« (2019)

 

Grob gesagt besteht das Buch aus einem geheimnisvollen Plot als »Starter« und Initialzündung, der sich gut als Klappentext verkaufen lässt. In diesem Fall ist es ein kleines Mädchen in einem Auto, das einen Hilferuf auf einem Zettel gegen die Seitenscheibe presst, aber der Protagonist kann ihn leider nicht lesen, da er Analphabet ist. Das Ganze ist mit viel Brutalität gewürzt, quasi als Trägermasse und zur Förderung des Nervenkitzels, die Kapitel enden mit Spannungsspitzen, und häufige »Plot Twists«, also unerwartete Wendungen in der Handlung, sollen die Leser*Innen verwirren und bei Laune halten. Außerdem geht es irgendwie um Kinder.

 

Nummer zwei: »Der Insasse« (2018)

 

Dieses Buch besteht aus einem geheimnisvollen Plot als »Starter« und Initialzündung, der sich gut als Klappentext verkaufen lässt. Hier geht es um den Vater eines verschwundenen Kindes, der sich in eine Psychiatrie einliefern lässt, um vom dort einsitzenden Mörder desselben Kindes zu erfahren, was damals wirklich geschehen ist. Das Ganze ist mit viel Brutalität gewürzt, quasi als Trägermasse und zur Förderung des Nervenkitzels, die Kapitel enden mit Spannungsspitzen, und häufige »Plot Twists«, also unerwartete Wendungen in der Handlung, sollen die Leser*Innen verwirren und bei Laune halten. Außerdem geht es irgendwie um Kinder.

 

Nummer drei: »Das Joshua-Profil« (2015)

 

Hier findet man einen geheimnisvollen Plot als »Starter« und Initialzündung, der sich gut als Klappentext verkaufen lässt. Diesmal im Angebot: Ein erfolgloser Schriftsteller wird in wenigen Tagen ein furchtbares Verbrechen begehen, von dem er allerdings noch gar nichts weiß. Das Ganze ist - Ihr ahnt es bereits - mit viel Brutalität gewürzt, quasi als Trägermasse und zur Förderung des Nervenkitzels, die Kapitel enden mit Spannungsspitzen, und häufige »Plot Twists«, also unerwartete Wendungen in der Handlung, sollen die Leser*Innen verwirren und bei Laune halten. Außerdem geht es - Tadaaa! - irgendwie um Kinder.

 

Last but not least, Nummer vier: »Das Kind« (2008)

 

Dieser Roman besteht aus einem - auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen - geheimnisvollen Plot als »Starter« und Initialzündung, der sich gut als Klappentext verkaufen lässt. Diesmal geht es um einen kleinen Jungen, der von sich behauptet, die Wiedergeburt eines Serienkillers zu sein. Das Ganze ist - man mag es kaum glauben - mit viel Brutalität gewürzt, quasi als Trägermasse und zur Förderung des Nervenkitzels, die Kapitel enden mit Spannungsspitzen, und häufige »Plot Twists«, also unerwartete Wendungen in der Handlung, sollen die Leser*Innen verwirren und bei Laune halten. Außerdem geht es - keine Überraschung mehr - irgendwie um Kinder.

 

Solltet Ihr Euch je gefragt haben, was das Geheimnis hinter Fitzeks überragendem Erfolg ist und welche Tricks und Kniffe er in seinen Büchern verwendet: Genau das sind sie! Ganz im Ernst. Mehr ist da nicht! Vergleicht es gerne selbst, und Ihr werdet feststellen, dass sich das wie ein roter Faden durch seine Werke zieht. Zudem sind seine Bücher in einem sehr einfachen und leicht zu lesenden Stil geschrieben, sie erfordern keine besondere kognitive Anstrengung und überfrachten die Leser*Innen nicht mit übermäßigen Beschreibungen und Fakten. Fitzek-Bücher sind, wie man so schön sagt, Populär- oder Unterhaltungsliteratur [Quelle: Wikipedia]. Dieser Zweig zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die Geschichten einfach aufgebaut und alltagstauglich sind und auf starken Emotionen wie Liebe, Lust, Angst, Trauer, Ekel, Wut und Hass aufbauen. Sie sollen einen Zeitvertreib bieten und zum mentalen »Abschalten« einladen.

 

In Gesprächen mit anderen Autorinnen und Autoren habe ich immer wieder das Argument gehört, dass diese Seichtheit nervig und ermüdend sei und man durch die eigenen Werke mehr »Inhalt«, mehr »Substanz« und mehr »Tiefgang« beisteuern wolle. Das ist natürlich lobenswert, ich selber blase ja gewissermaßen in dasselbe Horn. Eines meiner wesentlichen Motive, um mit dem professionellen Schreiben zu beginnen und die Literaturrebellion als Marke zu etablieren, war, dass ich mich von der vorhandenen Unterhaltungsliteratur zunehmend gelangweilt gefühlt habe. Nach dem x-ten Grisham, dem x-ten Dan Brown, nach dem x-ten Thriller über fiese Serienkiller mit den immer gleichen Fetischen und Abartigkeiten, nach dem x-ten Krimi mit unrealistischen Figuren und der x-ten Beziehungsgeschichte voller Schmalz, Kitsch und Klischees war für mich klar: Ich wollte etwas anderes haben. Etwas Neues und Frisches. Diesem Ziel fühle ich mich bis heute verpflichtet.

 

Allerdings beantwortet das noch nicht die Frage, ob es um die heutige Unterhaltungsliteratur tatsächlich so schlecht bestellt ist, wie ihr Ruf uns glauben macht und wieso sie überhaupt zu dem geworden ist, was sie ist. Mir ist irgendwann klar geworden: Diese zwei Punkte sind untrennbar miteinander verbunden. Das eine hat Einfluss auf das andere. Es ist nämlich nicht etwa so, dass Romane von Fitzek & Co. verkauft werden, weil sich für Verlage keine »besseren« oder »tiefgründigeren« Alternativen geboten hätten, sondern weil es für derlei Werke eine riesige Abnehmerschaft gibt. Die Menschen WOLLEN solche Bücher lesen! Das ist eine Erkenntnis, die bei vielen Autor*Innen noch nicht angekommen ist. Menschen werden nicht dazu gezwungen, diese Bücher zu kaufen, sie tun es freiwillig, weil sie ein echtes Interesse daran haben. Alternativen gab und gibt es bis heute. Doch Hand aufs Herz: Wer von Euch hat den »Ulysses« von James Joyce, »Die Leiden des jungen Werther« von Goethe oder »Wilhelm Tell« von Schiller gelesen, und zwar nur zum Spaß und nicht etwa, weil er von übereifrigen Lehrern dazu gezwungen wurde? Es gibt Unmengen an Büchern, die deutlich besser, tiefgründiger, professioneller und wertvoller geschrieben sind als Fitzek-Romane. Das Problem ist nur: Die will kaum jemand lesen! Schon gar nicht zur Unterhaltung - also nach einem langen und harten Arbeitstag, wenn es darum geht, einfach mal die Seele baumeln zu lassen und den Kopf abzuschalten.

 

Unterhaltungsmedien gehören seit jeher zu unserem menschlichen Dasein, sie sind ein fester Bestandteil unseres Lebens. Sie helfen uns, der Realität für ein Weilchen zu entfliehen und uns in Fantasiewelten zu flüchten. Je simpler und klischeehafter, je unverfänglicher und leichtfüßiger diese Medien daherkommen, umso eher werden sie von uns konsumiert, denn umso effizienter können wir uns dabei entspannen. Der vom Mittelalter her bekannte Hofnarr ist ein schönes Beispiel dafür: Der »Tiefgang« solcher Darbietungen kann guten Gewissens angezweifelt werden, dennoch haben sie damals ihren Zweck erfüllt. Der stressgeplagte Regent konnte seine Alltagssorgen vergessen.

 

Was bedeutet das für den Literaturmarkt? Haben wir nun ein Problem mit trivialer Unterhaltungsliteratur, oder haben wir keines?

 

Die Antwort lautet: Es kommt sehr darauf an, von welcher Perspektive aus man es betrachtet. Fragt man Leserinnen und Leser solcher Bücher, ob sie darin ein Problem sehen, dann werden sie dies verneinen. Sie fühlen sich gut unterhalten, und nur darauf kommt es ihnen an. Gleiches gilt für die Verlage: Solange die Verkaufszahlen stimmen und der Rubel rollt, sind alle glücklich und zufrieden. Allerdings bedeutet der Umstand, dass eine Sache gerne und viel konsumiert wird, nicht automatisch, dass sie »gut« und »wertvoll« ist und es nicht auch besser ginge. Als Beispiel nehme ich immer wieder gerne die Fast-Food-Ketten mit ihren üppigen Angeboten an gebratenen und frittierten Produkten. Fast jeder kennt sie, viele kaufen dort ein, und es schmeckt - bis zu einem gewissen Punkt - auch ganz gut. Aber niemand würde auf die Idee kommen, deren Produkte als »gut« oder gar »wertvoll« zu bezeichnen und zu behaupten, es ginge qualitativ nicht besser. Einen Abstecher dorthin zu machen, um mal ein bisschen zu sündigen und die Seele mit fettigen Köstlichkeiten zu streicheln, dagegen spricht nichts. Sich aber ausschließlich von Burgern und Pommes zu ernähren, wäre langfristig gesehen keine so gute Idee.

 

Der Literaturmarkt funktioniert aus meiner Sicht analog dazu. Mal einen Groschenroman, mal eine schnulzige Liebesgeschichte, mal einen Schema-F-Thriller oder einen Klischee-Krimi von der Stange zu lesen, daran gibt es nichts auszusetzen. Nicht jede Unterhaltung muss zwingend ein Füllhorn an Tiefsinnigkeit sein, nicht jedes Buch muss preisgekrönte Sprachakrobatik abliefern. Doch wenn es irgendwann nur noch literarisches »Fastfood« geben sollte, wenn Menschen nur noch solche Bücher kaufen und lesen, weil sie gar nichts anderes mehr kennen, dann erreichen wir einen Punkt, der ungesund ist. Ich habe es in früheren BLOG-Einträgen gesagt und ich sage es noch einmal: Der verlagsgesteuerte Literaturmarkt ist geprägt von Gleichförmigkeit, Mutlosigkeit und seichter Massenware. Bücher werden produziert, um mit möglichst geringem Risiko möglichst viel Geld in die Kassen der Verlage zu spülen. Leserinnen und Leser sind in diesem Kosmos keine menschlichen Wesen mehr, die man respektiert und ernst nimmt, sie sind reine Umsatzquellen. Diesem Ziel wird jede Experimentierfreude, jede Tiefsinnigkeit und damit auch jeder Mehrwert geopfert. Bücher müssen heutzutage wie das Sandwich oder der Coffee-to-go vom Bahnhofsladen sein: billig und schnell zu bekommen, leicht zu konsumieren, kurzer »Kick«, und dann weg damit. Literatur ist eine Handelsware geworden. Vielleicht war sie das schon immer, doch niemals zuvor ist das sosehr gefördert und vorangetrieben worden wie in unserer Zeit. Wir bewegen uns mit immer größeren Schritten auf eine Zukunft zu, in der nur noch standardisierte, genormte, klar abgesteckte Massenware produziert wird - und das, obwohl wir eigentlich alle Freiheiten der Welt hätten. Eine völlig paradoxe Situation!

 

Aus diesem Grund ist es so wichtig, ein Gegengewicht zu schaffen - in allen Bereichen des Lebens und der Kunst. Hätte es beispielsweise keine Wachowski-Geschwister gegeben, dann hätte die revolutionäre Matrix-Filmreihe mit ihren nachhaltigen Einflüssen auf Kunst, Kultur, Gesellschaft, Spiritualität und Philosophie wohl nie das Licht der Welt erblickt. Hätte es keine Joanne K. Rowling gegeben, wäre Harry Potter nie zu einer Inspiration für Heerscharen junger Leser*Innen geworden. Hätte es keinen David Bowie gegeben, wären uns Meilensteine der Musikgeschichte wie das Experimentalalbum »The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars« für immer verwehrt geblieben.

 

Unterhaltungsliteratur ist nicht per se schlecht. Sie hat ihre angestammte und unanfechtbare Daseinsberechtigung. Wir brauchen solchen Zeitvertreib, um Kraft zu tanken, abzuschalten, uns zu entspannen. Wer in der Literaturwelt möglichst schnell zu möglichst viel Ruhm kommen möchte, der sollte tunlichst in die Fußstapfen von Fitzek & Co. treten und solche Bücher schreiben. Wer aber Literatur nicht nur als Ware ansieht, sondern auch als ein Stück Kunst, wer mit seinen Werken die Welt bunter und vielfältiger machen, einen Mehrwert schaffen möchte, der sollte über den Tellerrand der reinen Verkaufszahlen und der kapitalgetriebenen Konformität hinausblicken.

 

Okay, was heißt das jetzt im Einzelnen? Sollten Autorinnen und Autoren nur noch kopflastige Fakten-Bollwerke und staubtrockene Abhandlungen schreiben, wenn sie mehr sein wollen als seelenlose Umsatzroboter? Sind Erzählelemente der Unterhaltungsliteratur ab sofort tabu und verpönt?

 

Nein, natürlich nicht! Denn hier schließt sich der Kreis zu den oben erwähnten Büchern und Autoren der Weltliteratur, die zwar qualitativ hervorragend sind, die aber kaum jemand liest. Es mag sicherlich Menschen geben, die sich an den »Leiden des jungen Werther« erfreuen können, aber die überwiegende Mehrheit sieht das anders. Das Buch ist zu sperrig, zu kopflastig, zu trocken und zu sehr aus der Zeit gefallen, um Menschen der Gegenwart begeistern zu können. Es bietet zu viel literarische Masse und zu wenig Spaß, Abwechslung und Leichtigkeit. Das große Ziel der Gegenwartsliteratur sollte daher sein, die eine Welt mit der anderen zu verschmelzen. Es geht nicht darum, Unterhaltungsliteratur zu verdammen. Das Beste beider Seiten soll sich zu einer neuen, frischen, kreativen Schreibform zusammenfinden. Bücher, die irrsinnig gut unterhalten, die einfach Spaß machen, die Leser*Innen in ihren Bann ziehen, die aber gleichzeitig durch fantasievolle, gut durchdachte, intelligente und vielschichtige Handlungen überzeugen. Genau darum geht es beim Schreiben. Und genau das ist das zentrale Motto der Literaturrebellion.

 

Die Lehren, die man aus alledem ziehen kann, sind folgende. Erstens: Die Unterhaltungsliteratur der Gegenwart funktioniert nicht etwa deshalb so gut, weil Verlage ihre Leser*Innen zu irgendwas »zwingen« oder sie »manipulieren«. Es liegt vielmehr daran, dass Unterhaltungsliteratur durch ihre Leichtfüßigkeit eine Flucht aus der Realität ermöglicht und damit zur Entspannung beiträgt. Wir leben in immer hektischeren und anstrengenderen Zeiten. Kaum einer möchte sich in seiner Freizeit mit Büchern abgeben, deren Inhalt trockener ist als Wüstensand und schwerer als ein Klumpen Blei. Ein Romanschriftsteller ist damit in erster Linie ein Entertainer, seine Leserinnen und Leser sind das Publikum. Der Fokus eines Buches muss demnach darauf liegen, richtig gut zu unterhalten und Spaß zu machen. Doch an dieser Stelle ist die Reise noch nicht zu Ende. Denn die zweite Lehre, die man aus alledem ziehen kann, ist: Um gut zu unterhalten, ist es nicht zwingend notwendig, seelenlose Massenware zu produzieren, die keinen oder nur einen sehr geringen Mehrwert besitzt. Gute Unterhaltung gepaart mit intelligenten Geschichten, cleveren Wendungen und dazu passenden Botschaften werden einem Buch nicht schaden, ganz im Gegenteil, sie werden es aufwerten. Ein solches Buch zeugt von dem Respekt, den ein Schriftsteller seinen Leser*Innen entgegenbringt, denn mit jeder Seite, jedem Kapitel, jedem Buch präsentiert er ihnen etwas Besonderes, etwas Neues, etwas Faszinierendes.

 

Unterhaltung auf einer völlig neuen Ebene. Unterhaltung als echtes Qualitätsprodukt. Das ist doch mal ein richtig cooles Ziel, oder?


Was denkt Ihr darüber? Sagt mir gerne Eure Meinung dazu. Seht Ihr es genauso wie ich oder anders? Ich freue mich auf Euer Feedback.


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